Gut zu wissen - FAQ

Gut zu wissen (FAQ)

Richtig Üben

Gitarre

… mit Spaß zum Erfolg!

Zum Erlernen eines Instruments gehört auch das Üben. Doch wie bringe ich meinem Kind bei, richtig zu üben? Und wie schaffe ich es, dass es daran auch Spaß hat?

Es gibt unterschiedlichste Lerntypen und so führen auch mehrere Wege zum Erfolg. Manche Schüler kommen sogar ohne tägliches Üben stetig voran, andere müssen sich intensiv mit ihrem Instrument auseinandersetzen um Lernerfolge zu erzielen.

Wir möchten Ihnen gerne ein paar Tipps geben, wie sie ihre Kinder zum Üben motivieren können und auf welche Dinge sie dabei achten sollten.

1. Musik machen
Der Begriff „Üben“ ist oft negativ besetzt. Daher bevorzugen wir die Worte „Musik machen“ oder „musizieren“

2. Das Hausaufgabenheft
ist eine große Hilfe bei der „Übe-Organisation“ und Lernkontrolle

3. Wo wird geübt
Das Instrument sollte immer griffbereit sein und sich nicht in einer Tasche befinden oder gar erst aufgebaut werden müssen. Es darf gerne den Mittelpunkt im Zimmer des Kindes oder auch der Wohnung bilden. Beim Vorbeigehen sollte es den Anreiz geben gespielt zu werden.

4. Das Instrument
Richtiges Üben beginnt mit einem guten Instrument. Zumindest die Unterrichtssituation sollte zuhause abgebildet werden. Besitzt ein Instrument nicht die nötigen Parameter, die zum Spielen und Erlernen notwendig sind, so wird aus Lust schnell Frust. Insbesondere die Pflege und regelmäßiger Saitenwechsel sind bei Gitarren äußerst wichtig.

5. Bezug zum Stück
Einem Schüler hilft es sehr, wenn er einen Bezug zum Stück herstellen kann.
Alles, was der Schüler über ein Stück weiß, beschleunigt den Lernprozess.
z.Bsp. Wer war der Komponist? – Wann wurde das Stück geschrieben? – Von was handelt das Stück? – Welche Versionen gibt es davon?- Wie muss das Stück klingen?
YOU TUBE ist hier heutzutage ein idealer Partner, um sich zuhause das Stück nochmals anzuhören und gegebenenfalls mitzuspielen.

6. Das Prinzip der rotierenden Aufmerksamkeit
Das Prinzip der rotierenden Aufmerksamkeit – nach Gerhard Mantel – besagt, dass man sich nicht gleichzeitig auf alle Parameter (Rhythmus, Noten, Tasten, Klang) konzentrieren kann. Greifen Sie einen Aspekt nach dem anderen heraus!

  • erst die linke, dann die rechte Hand
  • erst der Rhythmus, dann die Melodielinie usw.
  • auswendig/ mit geschlossenen Augen spielen – Melodielinie singen – tonlos spielen

Setzen Sie erst danach die einzelnen Teile wieder zusammen. Es ist ganz natürlich, dass wir nicht alles gleichzeitig beachten können! Erklären Sie dem Schüler, dass es völlig normal ist, erst einmal die einzelnen Teile zu erarbeiten und dann alles gemeinsam.
Weniger ist mehr. Teilen Sie das Stück in kleinere Einheiten auf. Diese bleiben besser im Gedächtnis und unterstützen den Lernprozess. Die kleineren Einheiten werden dann stückweise aneinandergesetzt.

7. Weniger ist mehr – Wiederholungen & Pausen sind wichtig
Es ist meist ausreichend, sich täglich 10-15 min. auf die schwierigen Abschnitte zu konzentrieren.
ABER es ist kontraproduktiv, wenn ihr Kind erst am letzten Tag der Woche für 1-2 Stunden übt. Das Gehirn speichert am besten, wenn es mit kurzen Lernphasen und dazwischen-liegenden Pausen gefüttert wird.

Beim „Üben“ sollte man sich auf Abschnitte konzentrieren, die man noch nicht so gut kann. Diese machen zwar weniger Spaß, sind aber sehr wichtig. Darüber hinaus darf man natürlich alles „spielen“ wozu man Lust hat.
Wir empfehlen außerdem direkt nach dem Unterricht die neu erlernten Sachen zuhause nochmal durchzuspielen, so prägen sich diese gleich besser ein.

8. Ziele setzen – Lob & Anerkennung
Stecken sie ihren Kinder eigene Ziele. Zeigen sie Aufmerksamkeit beim Spielen des Instruments. Ja, die ersten Töne sind sicher nicht die Schönsten, aber auch sie haben es verdient gehört zu werden.
Ihre Aufmerksamkeit baut den Stolz ihres Kindes auf, wenn es etwas Neues lernt.
Unser Tipp:
Veranstalten sie zuhause ein kleines Vorspiel / Konzert auf das ihre Kinder hinarbeiten können. Applaus und Anerkennung bestärken die Mühen ihres Kindes.
Loben sie ihr Kind stetig. Etwas fehlerfrei zu spielen ist kein Zuckerschlecken. Auch schwereren Passagen, die noch nicht so gut klappen, gebührt eine Anerkennung.

9. Interesse wecken
Nutzen sie Möglichkeiten mit ihren Kindern Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen zu besuchen. Auch die Klimperkiste veranstaltet regelmäßig Musikschulkonzerte und diverse Vorspiele. Selbst wenn ihr Kind noch nicht aktiv daran teilnimmt, besuchen sie diese Veranstaltungen! – Sie inspirieren, prägen Vorbilder und sorgen für mehr Ehrgeiz bei ihren Kindern.

10. Nachhaltigkeit
Eine Ausbildung kann sehr lange dauern und endet im Grunde nie. Viele unserer Schüler besuchen im Anschluss musikalische Hochschulen, finden ihren Beruf in musisch- künstlerischen Bereichen oder gestalten mit Musik ihre Freizeit.
Nicht aus jedem Kind oder auch Erwachsenen wird ein ambitionierter Musiker, dennoch profitiert jeder Schüler beim Erlernen eines Instrumentes.

  • Das Lernkonzept ist übertragbar auf die Schule
  • Intelligenz wird nachweislich durch die Bildung neuer Synapsen gefördert
  • Musikunterricht unterstützt die geistige Kreativität und Motorik
  • Musik hilft vieles besser und leichter im Gedächtnis zu halten
  • Das Spielen eines Instruments ist der perfekte Ausgleich für Geist & Seele vom schnelllebigen Alltagsstress

Sie oder ihre Kinder benötigen unsere Unterstützung?
Wir helfen Ihnen gerne und stehen beratend zur Seite.

Einzel- oder Gruppenunterricht

Gitarre
Blockflöte

Instrumentalunterricht ist allein oder in Zweiergruppen möglich.

Häufig kommt es vor, dass Geschwister oder befreundete Kinder zusammen Unterricht haben wollen. Gemeinsam Musizieren kann anspornen und motivieren aber auch das Gegenteil bewirken.
Um einen fundierten Unterricht zu gewährleisten, ist Gruppenunterricht nur dann sinnvoll, wenn die individuellen Voraussetzungen der Schüler – wie z.B. Alter, Vorkenntnisse usw. weitgehend übereinstimmen..

Entscheidend ist die Mitarbeit des Schülers. Generell ist Einzelunterricht die Wahl, in der der Schüler individuell gefördert werden kann und die größten Fortschritte erlangt.

Muss ich die Ferien bezahlen?

Nein, für die Ferien wird kein Unterrichtsbeitrag erhoben.

Unsere Unterrichtsgebühren beziehen sich auf einen Jahresbeitrag. Der Jahresbeitrag errechnet sich aus den möglichen Unterrichtsstunden pro Schuljahr geteilt durch 12. Somit buchen wir monatlich den gleichen Beitrag ab.

Der Vorteil für sie, ist eine gleichmäßigere Belastung. Ansonsten müsste der Beitrag jeden Monat neu berechnet werden und es würden stets sehr unterschiedlich hohe Beträge abgebucht.

Steigt ein Schüler während der Unterrichtsperiode ein, so werden die Beiträge im ersten Monat nur anteilig berechnet.

Die Kosten der Einzelstunden sind in unserer Satzung: Gebühren- und Unterrichtsordnung genau aufgeschlüsselt.

Kosten - Preise

Noten kaufen

Satzung

Nach § 53 Abs. 4 UrhG ist das Vervielfältigen (z.B. Fotokopieren, Scannen) von Notenmaterial oder die Nutzung von vervielfältigtem (z.B. kopiertem / gescanntem) Notenmaterial zu beruflichen und / oder privaten Zwecken ohne Zustimmung des Rechteinhabers unzulässig. Das Verbot erfasst auch die Nutzung der von Schülern oder Dritten mitgebrachten vervielfältigten Noten.

Das UrhG wird insbesondere in Musikschulen stichprobenmäßig überprüft und Zuwiderhandlungen mit erheblichen Strafen belegt, die sogar zur Schließung einer Einrichtung führen können.

Wir weisen daher darauf hin, dass die Anschaffung des geeigneten Notenmaterials Voraussetzung und Bestandteil eines Musikunterrichts ist.

Die wichtigsten Bücher für den Unterricht hat das Ladengeschäft der Klimperkiste stets vorrätig. Zusätzlich werden täglich Noten bestellt. Sie sind i.d.R. innerhalb von 24 Stunden abholbereit. Durch die gesetzliche Notenpreisbindung bietet die Klimperkiste die gleichen Preise wie online. Es fallen keine Versandkosten an.

Musik in jedem Alter

Kinder besitzen eine sehr hohe Auffassungsgabe. Forschungsberichten zufolge soll das Gehirn eines dreijährigen Kindes doppelt so aktiv sein wie bei erwachsenen Personen. Die vielen Nervenzellen verbinden die Informationen und Eindrücke in einer sehr schnellen Zeit und bis zu einem Alter von bis zu zehn Jahren besteht quasi ein Überfluss an Vernetzungen. Das ist einer der Gründe, warum Kinder vor allem auch fremde Sprachen sehr gut in jungen Jahren lernen und anwenden können. Zweisprachig aufgewachsene Mädchen und Jungen erhalten in den frühen Jahren doppelt so viele Sprachanreize und Synapsen, so dass das neuronale Netz aufnahmefähig für weitere Impulse ist.

Stets steigt die Nachfrage bei Senioren. Die Altersgruppe 60+
Die Meinung, dass man das Musikinstrument lernen im Alter vergessen kann, wenn man bereits als Kind damit begonnen hat, ist ein moderner Mythos. Immerhin gibt es zahlreiche Menschen, die erst sehr spät ihre Passion für die Musik entdeckt haben und erfolgreich und glücklich damit sind. Es stimmt zwar, dass man in jungen Jahren besonders aufnahmefähig ist, doch dafür bringen Senioren viele andere wertvolle Eigenschaften mit, die beim Erlernen eines Musikinstruments hilfreich sind.

Das Tolle am Musikinstrument lernen im Alter ist, dass man gleichzeitig etwas für seine Weiterbildung und für seine Gesundheit tut. Das Spielen eines Instruments hilft dabei das Gehirn zu trainieren, denn durch die Kombination von Sehen, Hören und Bewegung werden neue Verknüpfungen gebildet.
Auch die psychologische Komponente ist nicht zu unterschätzen. Das positive emotionale Empfinden, wenn sich nach einer gewissen Zeit angestrengten Übens die ersten Erfolge einstellen, trägt deutlich zur Lebensqualität bei. Sehr beliebt ist auch das Musizieren in der Gruppe. Wer in einer Rentnerband spielt, hat mehr das Gefühl gebraucht zu werden und wird auch nicht so schnell vereinsamen.

Für das Erlernen der Musikinstrumente sind zum einen die körperlichen Voraussetzungen wichtig, das Interesse des Kindes und der Schwierigkeitsgrad des Instrumentes. So sind Gitarre und Klavier ab einem Alter von sechs Jahren empfohlen, wenn die körperliche Entwicklung normal vorangeschritten ist und eine musikalische Früherziehung vorliegt. Bei der Gitarre ist das Spielen aber auch in früherem Alter möglich, wenn ausreichende manuelle Fähigkeiten zum Spielen vorliegen. Beim Klavierspielen müssen die Kinder die Tasten greifen und über mehrere Oktaven spielen können. Allerdings gibt es auch hier Ausnahmen und die Option mit kleineren Klavieren die Grundausbildung zu beginnen.

Keyboard
Musik im Alter

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